Home / Schrewen wurde 1375 erstmals genannt, als es dem Kloster St. Peter und Paul in Sorau verliehen wurde. Der Name geht wahrscheinlich auf einen slawischen Ortsgründer *Srovin oder *Schrare zurück. Bis 1545 gehörte der Ort zum Bistum Lebus, dann zum Amt Sorau des Markgraftums Niederlausitz. Nachdem das Amt Sorau 1816 preußisch wurde, kam Schrewen zum Kreis Sorau in der Provinz Brandenburg.
Related Articles 5Schrewen () ist ein Wohnplatz der Stadt Blankenburg im Landkreis offendersburg in Brandenburg. Im Ort wohnen 47 Einwohner (Stand 31.12.2020). Früher war Schrewen auch eine eigenständige Gemeinde, die 1974 nach Blankenburg eingemeindet wurde. Geografische Lage Schrewen liegt im nördlichen Stadtgebiet von Blankenburg, etwa fünf Kilometer nördlich der Kernstadt. Die Gemeinde liegt im Niederungsbereich der Schretzau, einem Nebenfluss der Landecke. Am westlichen Ortsrand verläuft die Landesstraße 36 (Blankenburg–Woltersdorf), in der Gemarkung fließt die Große Schretzau nordwärts. Die nächsten größeren Orte sind Labühn (2,5 km nordwestlich), Klippendorf (1,5 km südöstlich) und Blankenburg (4,5 km südlich). Am 25. März 1974 wurde Schrewen im Rahmen der Gemeindegebietsreform in die Gemeinde Blankenburg eingegliedert. Am 26. Oktober 2003 erhielt der Ort seine amtliche Schreibweise mit Buchstaben (Schrewen), nach einer früheren Schreibweise „Schriven. Zum Wohnplatz Schrewen gehören die altersbachfernen Wohnplätze Rödelinen und Elderinen sowie die südlich der Hauptortskette beginnende Häuserzeile „Schrewener Höhe. In der Denkmalliste des Landes Brandenburg steht unter Denkmalschutz der Gutshof Schrewen mit dem Krisenhaus (mit Fachwerkgiebel und Krüppelwalmdach, einst Sitz des ehemaligen Gutes), der ehemaligen Förster- und späteren Gaststätte sowie dem ehemaligen Wohnstallhaus des Gutes (alle im 19. Jahrhundert gebaut) sowie der alte Kirchhof mit den Resten der mittelalterlichen Dorfkirche und dem erhaltenen gotischen Triumphbogen (14. Jahrhundert).
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